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Aus zwei Betrieben zusammengewachsen, besteht seit 1996 eine gemeinsame Schäferei im östlichsten Winkel Westfalens, im Kreis Höxter. Im historischen Angerdorf Löwendorf
(Stadt Marienmünster) züchten wir - Ortrun und Andreas Humpert - drei vom Aussterben bedrohte alte Landschafrassen:


     Weiße Gehörnte Heidschnucken
     Weiße Hornlose Heidschnucken
       und
     Skudden.




Mit den jeweiligen Herden betreiben wir großräumig Landschaftspflege in den verschiedenen Biotoptypen der Region -
 "Artenschutz im Ganzen".
Mit bedrohten Nutztieren gefährdete Lebensräume erhalten und (wieder)herstellen - praktische Leistung abseits vom Gewohnten - faszinierende Vielfalt zum Erleben.
 
Deutschland ist das artenreichste Land Europas.
Dass das so bleibt, dazu versuchen wir unseren Beitrag zu leisten. 
Natürlich nicht nur innerhalb unserer vier Wände oder Zäune: unsere Arbeit und ihren Erfolg für die Umwelt zu kommunizieren, ist wichtiger weiterer Baustein:

Das bedeutet erste Fühlkontakte der Kindergartenkinder zu den neugeborenen Lämmern, Filzen, Exkursionen, Umweltbildung - ganz nach Alter,Bedarf (und eigener Zeit ).




Die Haltung bedrohter Schafrassen, erweitert um seltene Hühner (Westfälische Totleger in gold) und (Lippe-)Gänse, führte zur Ausweisung eines der ersten GEH-Arche-Höfe in NRW.

Aus der Überzeugung, Schafhaltung sei eine der umweltverträglichsten Methoden der Landwirtschaft, folgte die Anerkennung als Bioland-Betrieb.

Dass wir bedrohte Rassen nachhaltig nur in Herdbuchzucht weiterentwickeln können, bedeutet Mitgliedschaft  (und aktive Mitarbeit) in der Schafzüchtervereinigung NRW
 
Andreas Humpert ist als Vorsitzender des Rasseausschuss Landschafe bundesweit aktiv, Ortrun Humpert ist Vorsitzende der Schafzuchtverbände NRW und im Vorstand des AK Herdenschutz - Beutegreifer der VDL
 
Damit die Schafhaltung eine vernünftige Lobby hat, benötigen wir auch für alle Bereiche den Schafzuchtverband NRW  als Teil der Vereinigung deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL)
 
Schäferidylle ist eine nette Vorstellung, hat aber mit der Wirklichkeit wenig gemein. Damit wir nicht nur für die aussterbenden Rassen etwas tun können, sondern auch für die nicht minder bedrohten Schäfer, engagieren wir uns im
Bundesverband Berufsschäfer .

Ganzheitliches Handeln gehört auch in einen regionalen Zusammenhang - deswegen sind wir Mitglied im Regionalmarketing
"Kulturland Kreis Höxter".

Und auch wenn für unsere kleinrahmigen Tiere der Border Collie der geeignete Hütehund scheint, sind wir überzeugte Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Altdeutsche Hütehunde.
 
Und damit ein einigermaßen sicheres Nebeneinander von unseren Schafen als Beutetieren und den Beutegreifern, die schon da oder auf dem Wege zu uns sind, möglich wird, sind wir Teil der
Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde

Dies lässt sich fortführen - am besten, Sie schauen in unsere Linkliste...
noch besser: nehmen Sie direkten Kontakt mit uns auf.




Die Vernetzung allen Lebens glaubwürdig zu vermitteln,
ist unser Antrieb -
dass dies mit alten Schafrassen besonders gut geht,
macht es um so schöner.
Weil schöne oder seltene Besonderheiten es nicht unbedingt leichter haben, engagieren wir uns auf vielen Ebenen -
nicht immer zur Freude aller,
aber immer zum Wohl der Schafe.

...es gehen viele geduldige Schafe in einen - Mineralleckeimer

überall Leben -  nur genau hinsehen
neugeborenes Lamm der Weißen Gehörnten Heidschnucke

Lippeganspaar
Kopfstudie eines Totlegerhahns